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erkenne ich eine gute Scheibe? Eine gute Scheibe hat tatsächlich richtige
aerodynamische Flugeigenschaften. Wir beschreiben hier im Kurzen, an welchen Merkmalen
eine gute Scheibe zu erkennen ist. Das Gewicht: Bei einer guten Scheibe
ist auf jeden Fall der Außenrand schwerer als die Oberfläche. Dadurch wird der
übertragene Drehimpuls erhalten (Eigenrotation) und die Scheibe erhält ihre Flugstabilität.
Die Form: Der dickere Außenrand entspricht etwa der Form einer Flugzeugtragfläche.
Der untere Rand ist dabei leicht nach innen gezogen. Beim Flug der Scheibe wird
die Luft am Außenrand geteilt. Ähnlich wie der Flugzeugtragfläche werden hier
ein Sog an der Oberseite und ein Druck an der Unterseite erzeugt (kürzerer Weg
der Luft). Diesen Druck an der Unterseite könnte man auch als Luftpolster bezeichnen,
auf dem die Scheibe quasi gleitet. Das Material: Gute Scheiben weisen
eine gewisse Flexibilität auf, wenn man sie zusammendrückt. Im Wettkampf ist das
Vorschrift, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Schlechte Scheiben sind meist
aus Polypropylen. Dieses Material ist in seinem Ursprung sehr hart und wird in
der Regel für "Hardware" verwendet wie z.B. Computergehäuse. Da es sehr billig
ist, werden damit viele Werbeartikel hergestellt. So kommt es zur harten, leichten
Billigscheibe. Bessere Scheiben sind aus einem Polyurethan/Polyethylengemisch.
Beim Anfassen der Scheibe kann man das bereits spüren. Da Polyethylen in seinem
Ursprung sehr weich ist müssen Füllstoffe zugefügt werden, die das Material dann
härten. Hierin liegt natürlich ein größerer Aufwand, um das gewünschte Mischverhältnis
zu bekommen. Auch das ist ein Grund, warum gute Scheiben einen anderen Preis haben.
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